Pinot Noir

PINOT NOIR

Der Blauburgunder oder auch Pinot Noir, der ursprünglich aus dem Burgund kommt, gilt als Diva unter den Rebsorten. Sie verlangt viel Aufmerksamkeit im Rebberg, dafür belohnt sie bei genügender Sorgfalt im Anbau und Keller mit komplexen, eleganten Weinen.

Dies gilt auch bei uns in der Deutschschweiz, wo der Blauburgunder jahrzehntelang durch Massenerträge nichts als belanglose, einfache Landweine ergab. Das ist heute anders: durch Ertragsbeschränkungen sind auch unsere Weine vielschichtig und spannend und brauchen einen internationalen Vergleich nicht zu scheuen.

In Truttikon bewirtschafte ich ca. 60 Aren Pinot Noir, am Schiterberg 20 Aren. Die Rebstöcke haben an beiden Lagen das gleiche Alter, ca. 35 Jahre, und sind die gleichen Klone. Das ermöglicht den spannenden Vergleich der Weine von Truttikon und vom Schiterberg. Was es im Burgund und Piemont schon lange gibt, geht nämlich auch im Zürcher Weinland: der Ausbau von Lagenweinen, die die Eigenheiten ihrer Herkunft differenziert wiederspiegeln.

Aus meinen Pinot Noir-Trauben werden verschiedene Weine gekeltert:

Weissherbst Truttikon: ein fruchtiger, erfrischender Sommerwein.

Pinot Noir Truttikon: ein würziger, kräftiger Rotwein aus dem 400l-Holzfass.

Pinot Noir Schiterberg: ein würziger, kräftiger Rotwein aus dem Doppelbarrique.

Pinot Noir Barrique: ein komplexer, sinnlicher Wein für solche Momente.

 

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